Geschichten über Platinen während eines Notkaiserschnitts

Der kleine Isak kam nach mehreren, für seine Mutter sehr schmerzvollen Tagen zur Welt. Anfangs konnte Getinge Mitarbeiter Jacob Dahl nur hilflos zusehen, bis er schließlich einige vertraute Dinge im Operationssaal fand, die dabei halfen, ihn und seine Lebensgefährtin während eines Notkaiserschnitts abzulenken.

Jacob 1200Anfang März kamen Jacob Dahl und seine Lebensgefährtin Emelie für eine geplante Geburtseinleitung ins Krankenhaus. Aufgrund von Komplikationen mussten sie mehrere Tage warten und Emelies Schmerzen wurden immer schlimmer.

„Es war furchtbar, nur danebenzustehen und ihr nicht helfen zu können. Ich konnte sehen, dass das Morphin und die Epiduralanästhesie langsam zu wirken begannen, aber sie hatte dennoch starke Schmerzen. Ich habe mir große Sorgen um Emelie und unser ungeborenes Baby gemacht“, erzählt Jacob Dahl, Supplier Quality Engineer bei Getinge.

Letztendlich war ein Notkaiserschnitt die einzige Option. Jacob packte ihre Sachen und sie kamen schnell in einen Operationssaal (OP), wo er auf einem Stuhl neben Emelie Platz nahm.

„Ich sah zu, wie sie Emelie in den OP transportierten und ihre untere Körperhälfte betäubten. Sie würde die erste Operation ihres Lebens haben und während des gesamten Eingriffs auch noch wach sein.“

Emelie bat Jacob, mit ihr über etwas anderes zu sprechen, um sie vom Kaiserschnitt abzulenken. Jacob konnte zweifellos auch etwas Ablenkung gebrauchen.

„In dem Moment wurde mir klar, dass sie auf einem Maquet OP-Tisch von Getinge, meinem Arbeitgeber, lag. Dann sah ich aus dem Augenwinkel ein mir sehr vertrautes Narkosegerät.“

Da war es, Flow-c, ein kompaktes Narkosegerät von Getinge, das so konzipiert wurde, dass es die Arbeitsabläufe des Krankenhauspersonals erleichtert und eine sichere Behandlung für Patienten ermöglicht. Das Gerät besteht aus Tausenden Komponenten und einigen sehr komplexen Platinen.

„Ich bin Supplier Quality Engineer und mein Alltag besteht aus der Kommunikation mit Lieferanten und der Verbesserung der Komponenten für unsere Flow Narkosegeräte, um sicherzustellen, dass es keine Probleme gibt. Ich kenne diese Anlage in- und auswendig, und auch wenn sie für Emelies Eingriff nicht benötigt wurde, war es dennoch beruhigend, zu sehen, dass sie bereitstand, da ich hundertprozentig sicher war, dass sie einwandfrei funktionieren würde, wenn meine Liebste sie brauchen würde“, sagt Jacob.

Er begann, Emelie die Technologie zu beschreiben, auf der das Gerät basiert, und erklärte sehr detailliert die Platinen und Kunststoffteile – woraus sie bestehen und wie jedes einzelne Teil funktioniert.

„Ich denke nicht, dass sie über dieses ziemlich technische Thema begeistert war. Sie machte sich immer noch Sorgen über den Eingriff, der gerade durchgeführt wurde, aber meine Stimme zu hören, wie ich etwas beschreibe, mit dem ich sehr vertraut bin, hat eindeutig etwas bewirkt. Sie hat sich sofort entspannt und auch ich war ruhiger.“

Der Kaiserschnitt ist gut gegangen und heute, fast zwei Monate später, geht es allen gut.

„Wir sind alle gesund, und letztendlich war der ganze Schmerz es wert, weil wir den kleinen Isak haben. Das Team, das ihn zur Welt gebracht hat, war fantastisch, und Emelie ist eine echte Heldin“, sagt Jacob.