Getinge entwickelt Online-Verbindung für Beatmungsgeräte zur Unterstützung von Krankenhäusern bei der Bekämpfung des Coronavirus

Als schnelle Reaktion auf die COVID-19-Krise hat es Getinge möglich gemacht, Beatmungsgeräte der Servo-Familie an die Getinge Online Plattform anzuschließen. Dies hat zum Ziel, die Betriebszeit der Beatmungsgeräte zu maximieren, sowie die Sicherheit von Medizintechnikern und Servicetechnikern im Außendienst während der Pandemie dadurch zu gewährleisten, dass sie Probleme per Fernunterstützung lösen können, ohne die Intensivstation (ITS) zu betreten.

Getinge Online 1200x600„Wir haben unsere Entwicklungsaktivitäten gezielt auf eine Lösung für unsereAnnica 250 Beatmungsgeräte gerichtet und diese in nur sechs Wochen auf die Beine gestellt. Für uns ist diese neue Online-Alternative eine Möglichkeit, unsere Leidenschaft für das Leben in einer außergewöhnlichen Situation unter Beweis zu stellen, in der alle unsere Beatmungsgeräte funktionieren und dazu beitragen müssen, dass kritisch kranke Patienten die Coronavirus-Infektion überstehen“, sagt Annica Jämtén Ericsson, Director Service and Connectivity Strategy bei Getinge.

Vor kurzem wurden die Narkosegeräte der Flow-Familie als erste Akutversorgungsprodukte an Getinge Online angeschlossen. Jetzt kamen die Beatmungsgeräte Servo-u, Servo-n und Servo-air dazu.

Durch den Anschluss der mechanischen Beatmungsgeräte an Getinge Online, welches Teil des Getinge Care Serviceangebots ist, kann das Krankenhauspersonal Service- und Gerätedaten sichten und analysieren. Das beschleunigt die Fehlerbehebung, ermöglicht den Zugriff auf die Fernunterstützung durch Getinge und bietet den Benutzern Informationen zum Servicebedarf für individuelle Beatmungsgeräte.

„Die Betriebszeit der Beatmungsgeräte ist jetzt wichtiger als je zuvor, da Intensivstationen unter starkem Druck arbeiten. Unsere Beatmungsgeräte sind auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Doch wenn etwas schiefläuft, ist es nunmehr möglich, das Problem auszumachen und eine Lösung dafür aus der Ferne auszuarbeiten“, erklärt Annica.

Und fügt hinzu:

„Fernzugriff bedeutet, dass weniger Zeit für telefonische Erklärungen und physische Anwesenheit auf der Intensivstation mit ihren COVID-19-Vorsichtsmaßnahmen aufgewendet werden muss. Probleme können leicht ausfindig gemacht werden, und dank der integrierten Anleitung zur Fehlerbehebung ist eine Lösung stets zeitnah zur Hand.“

Durch den Online-Service erhalten die Benutzer der Beatmungsgeräte Zugang zu der Getinge Servicehistorie und zu wichtigen Dokumenten, wie die Bedienungsanleitung für das jeweilige Beatmungsgerät in der entsprechend korrekten Softwareversion.

Krankenhäuser erhalten außerdem einen Überblick über alle in ihrer Einrichtung installierten Beatmungsgeräte und das Portal ist so konzipiert, dass es darüber informiert, wenn eines davon besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

„Da die einzelnen Anlagen je nach Auslastung und Standort unterschiedlich eingesetzt werden, können Benutzer die Wartung effizient planen“, erläutert Annica.

Dreißig Tage vor Fälligkeit der vorbeugenden Wartung erscheint ein gelber Warnhinweis, was ausreichend Zeit gewährleistet, um die notwendigen Kits für die vorbeugende Wartung zu bestellen. Wenn das Fälligkeitsdatum überschritten ist, zeigt Getinge Online ein rotes Warnzeichen an. 

Annica Jämtén Ericsson fasst zusammen:

"Durch die Bereitstellung einer Frühwarnung, wenn eventuell etwas Aufmerksamkeit benötigt, stellen wir sicher, dass unsere Kunden die Betriebszeit und Verfügbarkeit dieser lebensrettenden Geräte aufrechterhalten können.”

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Das Produktangebot und die Indikationen können abhängig von den nationalen Bestimmungen von Markt zu Markt unterschiedlich sein. Diese Informationen sind für ein internationales Publikum außerhalb der USA bestimmt.