Literaturanalyse bestätigt positive Ergebnisse des gecoverten ballonexpandierbaren Stent Advanta V12

Die zuverlässigen Ergebnisse des Advanta V12 von Getinge wurden durch eine neue systematische Literaturanalyse bestätigt. Eine Gruppe von Ärzten aus der ganzen Welt verglich veröffentlichte Studien von gecoverten ballonexpandierbaren (CBE) Stents bei aorto-iliakaler Verschlusskrankheit (AIOD) – und das Produkt Advanta V12 überzeugt als einzige Lösung mit den meisten Langzeitdaten aus der Praxis.

v12 1200 pxlDie Analyse, veröffentlicht im Journal of Vascular Surgery, wurde geleitet von Bibombe Patrice Mwipatayi, MD vom Perth Institute of Vascular Research an der University of Western Australia. Sie umfasste 15 veröffentlichte Artikel zu 14 klinischen Studien verschiedener gecoverter ballonexpandierbarer (CBE) Stents bei aorto-iliakaler Verschlusskrankheit (AIOD). Acht der Studien waren prospektive klinische Studien und sechs retrospektive Studien aus der Praxis.

Jeder gecoverte Stent hat ein unterschiedliches Design und eine andere Technologie, was bedeutet, dass Effizienz und Sicherheit in einer eigenen Studie untersucht werden müssen“, so Dr. Mwipatayi.

Die Anzahl der Patienten in den geprüften Studien zu Advanta V12/iCast belief sich auf insgesamt 611, im Vergleich zu lediglich 12 bis 164 bei den anderen untersuchten Produkten. Die Dauer des Follow-ups war bei Advanta V12 länger; nämlich zwischen 8 und 60 Monaten, im Vergleich zu bis zu 12 Monaten für die anderen Stents.

Dr. Mwipatayi meinte dazu: „Laut unserer Analyse gibt es nur für ein einziges Produkt Langzeitdaten, den Advanta V12, mit guten Ergebnissen über fünf Jahre.“

Der technische Erfolg, die Durchgängigkeit und keine Revaskularisierung der Zielläsion (TLR) nach 12 Monaten waren bei den untersuchten Produkten ähnlich. Über die Dauer von einem Jahr hinaus ist Advanta V12 jedoch das einzige Produkt mit Daten bis zu fünf Jahren, bei einer primären Durchgängigkeit von 74,7 %.

„Daten aus der Praxis sind entscheidend, um die langfristige Leistung beurteilen zu können. In der Vergangenheit gab es Produkte, die im ersten Jahr gute Ergebnisse zeigten, aber nach zwei oder drei Jahren nahm die Durchgängigkeit stark ab“, sagte Jean-Paul de Vries, MD vom University Medical Center Groningen in den Niederlanden, ein Co-Autor der Analyse.

Advanta V12/iCast wurde dank seiner Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit bei über 500.000 Patienten eingesetzt und in gut 550 klinischen Publikationen besprochen.

Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen ein positives Ergebnis für unseren ballonexpandierbaren gecoverten Stent Advanta V12 im Vergleich zu neueren Produkten“, erklärt Jens Viebke, President Acute Care Therapies bei Getinge. „Ärzte vertrauen dem Advanta V12 von Getinge seit über 15 Jahren solider klinischer Evidenz. Unser Stent beweist sich selbst jeden Tag von neuem bei der Unterstützung von Patienten mit dieser schweren Erkrankung.“

Aorto-iliakale Verschlusskrankheit
Eine aorto-iliakale Verschlusskrankheit tritt auf, wenn eineAtherosklerose die peripheren Arterien verengt und blockiert, die die Beine und Füße mit Blut versorgen. Angesichts der Alterung der Weltbevölkerung und der steigenden Raten von Diabetes und Fettleibigkeit ist davon auszugehen, dass immer mehr Menschen von einer aorto-iliakalen Verschlusskrankheit betroffen sein werden, was wiederum mit einem Risiko ernsthafter Komplikationen wie Amputationen einhergeht.

Die Autoren
Die Autoren der Übersicht, die im Journal of Vascular Surgery veröffentlicht wurde, sind B. Patrice Mwipatayi, MD, Kenneth Ouriel, MD, Tahmina Anwari, MBChB, Jackie Wong, BSc, Eric Ducasse, MD, Jean M. Panneton, MD, Jean-Paul P. M. de Vries, MD und Rajesh Dave, MD.


Der Advanta V12 ist indiziert zur Wiederherstellung und Verbesserung der Durchgängigkeit der iliakalen und renalen Arterien. Die renale Zulassung gilt für die Durchmesser 5 mm, 6 mm und 7 mm des Advanta V12. Der Advanta V12 verfügt über die Zulassung des kanadischen Gesundheitsministeriums für die Wiederherstellung der Durchgängigkeit iliakaler Läsionen.

Das iCast-System mit gecoverten Stents ist für die Behandlung von Tracheobronchialstrikturen, die durch bösartige Neoplasmen verursacht werden, indiziert.