Überleben nach Herzinfarkt dank Einsatz der intraaortalen Ballonpumpe von Getinge

An einem Samstagnachmittag hing das Leben von Eddie Larnerd, einem leidenschaftlichen Biker, plötzlich am seidenen Faden: er erlitt einen Herzinfarkt. Diesen hätte er ohne die Erste Hilfe seiner Frau Debbie und den anschließenden Einsatz der intraaortalen Ballonpumpe von Getinge im Krankenhaus niemals überlebt.

Banner 1200x600Schon seit fast drei Wochen hatte der 55 Jahre alte Kalifornier über Schmerzen in der Brust geklagt.

„Alles begann am 4. Juli während einer Motorradtour in der Wüste. Ich fühlte mich gar nicht gut und ging zum Arzt. Doch ein EKG, eine Röntgenaufnahme und ein Bluttest blieben ohne Befund. Also schickte man mich nach Hause und gab mir einen Termin für einen Belastungstest einige Wochen später“, erinnert sich Eddie.

In den Tagen danach ging Eddie noch mehrmals zum Arzt. Seine Frau Debbie versuchte indessen, den Belastungstest vorverlegen zu lassen.

„Er hatte solche Schmerzen in Brust und Armen, es war frustrierend, das mitzuerleben. Umso mehr, als in Eddies Verwandtschaft so einige mit Herzproblemen zu tun haben. Da war eindeutig etwas nicht in Ordnung“, erklärt Debbie.

Eddie nahm Debbie mit in seinen Laden Fast Eddies Race Cars, wo er Hot Rods und Rennwagen zusammenbaut und verkauft. Sie gingen alle unerledigten Aufträge, Kontaktinformationen und Rechnungen durch, die bezahlt werden mussten. Es war, als ob er gewusst hätte, dass etwas passieren würde. Als Debbie später an diesem Tag aus ihrem Mittagsschlaf aufwachte, blieb Eddie liegen.

„Ich legte mich an einem Samstagnachmittag hin. Mein Vater hatte Geburtstag und ich bin an diesem Tag gestorben“, sagt Eddie. Das ist das Letzte, woran ich mich erinnere.

Nachdem sie aufgestanden war, hörte Debbie ein schreckliches Geräusch und rannte sofort zurück. Eddie lief vor ihren Augen blau an und rang nach Luft.

„Es war wie in einem Horrorfilm. Ich ballte meine Hand zu einer Faust und schlug damit auf seine Brust, so fest ich konnte, und sein Gesicht bekam wieder etwas Farbe. Während ich die Notrufnummer 911 wählte, zog ich ihn auf den Boden und reanimierte ihn“, sagt Debbie.

Debbie hielt durch, bis der Notarztwagen nach sieben Minuten eintraf, dann brach sie zusammen. Sie erfuhr, dass Eddie einen akuten Myokardinfarkt – so der medizinische Name für Herzinfarkt – erlitten hatte.

An jenem Tag hatte Dr. Arnold Seto Dienst im Krankenhaus.

„Obwohl Eddie da bereits drei Herzstillstände und 30 Minuten lang keinen Puls mehr hatte, brachten wir ihn mit seinem eigenen Herzrhythmus ins Herzkatheterlabor. Wir machten weiter mit Cardiosave, der intraaortalen Ballonpumpe von Getinge. Es gibt noch weitere, gebräuchlichere Alternativen, aber Eddies Blutdruck besserte und sein Herzrhythmus stabilisierte sich dank der Cardiosave und dem größeren 50cc Mega Ballon. Er erhielt genügend Entlastung und Unterstützung durch die Ballonpumpe und ich wollte das Komplikationsrisiko minimieren, die bei Kathetern mit größerem Durchmesser auftreten“, erklärt Dr. Seto.

Family 250Die beiden Töchter von Debbie und Eddie waren im Krankenhaus und blieben, wenn möglich, am Bett ihres Vaters. Es bestand die große Gefahr, dass Eddie nicht überleben oder dauerhafte Hirnschäden davontragen würde.

Am dritten Tag konnten Dr. Seto und sein Team die Ballonpumpe bei Eddie entfernen. Am vierten Tag wurde er extubiert.

„Natürlich war er völlig erschöpft. Nach einer Woche konnte er wieder alleine aufstehen. Von Anfang an sagte ich Debbie, dass es ihren Wiederbelebungsmaßnahmen zu verdanken wäre, wenn es Eddie gelingen würde, das Krankenhaus zu verlassen. Sie war Teil der Kette zu Eddies Genesung“, sagt Dr. Seto.

Eddie ist seither fast vollständig wieder genesen und sitzt heute, zwei Jahre später, wieder auf seinem Motorrad. Er hat keinerlei Erinnerung an diesen Vorfall, was wahrscheinlich auch gut ist.

Ed_Deb 250„Ich legte mich an einem Samstag hin und wachte an einem Mittwoch mit Dr. Seto und meiner Frau an meinem Bett wieder auf. Sie haben mir das Leben gerettet“, sagt Eddie und hat Tränen vor Dankbarkeit in seinen Augen.

Debbie erinnert sich hingegen und hat mit wiederkehrenden Panikattacken zu kämpfen. Manchmal wacht sie nachts auf und hat Angst, dass ihr Mann nicht mehr atmet oder ihm unterwegs auf seinem Motorrad etwas passiert.

„Während seines Herzinfarktes hatte Eddie längere Zeit keinerlei Herztätigkeit und überlebte trotzdem, dank Dr. Seto und seinem großartigen Team. Ich möchte allen Ärzten da draußen dafür danken, dass sie Leben retten. Neben dem Patienten werden gewissermaßen die Angehörigen und Freunde mitgerettet. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar!“ sagt Debbie abschließend.

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